Angenanspannung wegen Grauem Star?

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CaptainMu
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Angenanspannung wegen Grauem Star?

Beitrag von CaptainMu » Mittwoch 8. Juni 2011, 19:19

Hallo zusammen,

ich fürchte, mein Fall ist etwas kompliziert. Ich versuche trotzdem, ihn kurz und präzise zu beschreiben:

Mehrere AA haben bei mir einen "pränatalen Katarakt" (angeborenen?) auf beiden Augen festgestellt. Eine OP hat nie stattgefunden. Ich bin jetzt 39 Jahre alt. Mein Sehvermögen bei Sehtests schwankt zwischen ca. 70% und 100% - letzteres offenbar bei gut ausgeleuchteten Sehtafeln.

Hinzu kommt Weitsichtigkeit (L: 1,25 - R: 2,25) und Astigmatismus (L: 3,25 - R: 2,0)


Bis vor einigen Jahren konnte ich ganz gut damit leben, dass ich nicht perfekt, aber doch ausreichend gut sehen kann.

Dann traten jedoch zunehmend Augenanspannungen auf - so angestrengtes Ziehen an der Augenmuskulatur. Nach einiger Recherche versuchte ich es mit einer Korrektur der "Winkelfehlsichgkeit" durch Prismen. Die Sehtests (MKH) lieferten jedoch 2-3 Jahre lang falsche Werte. Schließlich wurde zusätzlich ein Mikrostrabimus (Mikroschielen) diagnostiziert. Mir wurde gesagt, dass ich die Prismenkorrektur nach Wohlbefinden wählen solle.

Einige Jahre lang korrigierte ich in kleinen Schritten die Prismen in meiner Brille nach - nach wohlbefinden, also ohne Schieltests. Denn obwohl mir das nur wenige Optiker oder AA glauben: Ich kann inzwischen deutlich einordnen, ob es außen an den Augen zieht und ich mehr Basis außen oder ob es innen an den Augen zieht und ich mehr Basis innen brauche. Das selbe gilt für den Höhenanteil der Prismenkorrektur. Der WF-Fehler schien sich stetig (für Mathematiker: linear) über die Zeit hinweg zu entwickeln. Allerdings wurde auch meine Sensibilität für kleinste Prismen-Fehlkorrekturen immer ausgeprägter. Inzwischen spüre ich sehr unangenehm Fehlkorrekturen von 0,01 Prismendioptrin und weniger. JA, WIRKLICH!!! :!:

Seit einigen Monaten sind die Prismenwerte nun stabil. Ich hatte sooooooo gehofft, dass sich damit das Thema "Augenanspannungen" erledigt hätte. Aber leider sind nun meine Augen genrell ständig überanstrengt. Es zieht, als strenge ich mich beim Sehen total an. Entspanne ich meine Augen nicht rechtzeitig (z.B. durch Tragen einer Augenklappe auf einem Auge), kommt es dann zu starken Kopfschmerzen.

Also:
Brillenkorrektur Weitsichtigkeit/Astigmatismus: einwandfrei
Brillenkorrektur Prismen: nach eigenem Ermessen und nach Kontrolle durch AA einwandfrei


Nun (endlich :oops:) meine Frage:

Kann es sein, dass mein angeborener Grauer Star und die damit evtl. verbundene Sehanstrengung zu den beschrieben Augenanspannungen/Kopfschmerzen führen kann?

Mein letzter AA brachte mich auf diese Idee, als er wohl feststellte, dass mein Grauer Star stark genug ist, dass er "nicht einmal in mein Auge schauen könne". Was immer das bedeutet...


Herzlichen Dank im Voraus für eure Mühe und liebe Grüße

chris

merin
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Beitrag von merin » Donnerstag 9. Juni 2011, 14:40

Ich möchte nicht wegklicken, kann aber nichts zum Thema beitragen. Wo ist denn Deine Trübung?

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