Linsenimplantation bei Erwachsenen

Hierher gehören alle Beiträge zur OP im Erwachsenenalter oder zu anderen Problemen, die erwachsene Betroffene haben (Bitte nicht mit dem Altersstar verwechseln.).

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filmer007
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Linsenimplantation bei Erwachsenen

Beitrag von filmer007 » Dienstag 25. Juni 2013, 15:14

Wer hat eine Kunstlinsenimpantation im Erwachsenenalter machen lassen,
bei mir wurde im alter von 15 der graue Star am dominierenden Auge operiert, damals hies es keine Linse rein ,wegen der Netzhaut, damals eine Ablösung, welche gelasert wurde im Zuge der Starop, Nachstar dann 1 Woche später behoben, seit damals alles stabil, NH Zustand nach Frühgeborenen Retinopathia und Verwachsungen, Gesichtsfeldeinschränkung usw. ..Sehleistung mit Kontaktlinse 17%
re ist blind.die Starop ist jetzt 30 Jahre her.
mir wurde jetzt die Möglichkeit einer eventuellen Linsenimplantation vorgeschlagen, sollte ich mit Kontaktlinse Probleme haben.
dies war vor ein paar Monaten der Fall, Hornhaut und Bindehaut offen, hat sich aber mittlerweile stabilisiert mit neuer Linse und Wechsel der Drucksenker, welche ich auf Grund der Erhaltung der NH und des Sehnervs nehme.
Da das Einsetzen der linse schon Vorteile bringt und man nicht jünger wird , ist die Überlegung schon da.
LG Burgi

Wer hat Erfahrungen mit Kliniken in Österreich.

Loony Moon
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Re: Linsenimplantation bei Erwachsenen

Beitrag von Loony Moon » Mittwoch 7. August 2013, 21:02

Willkommen

Was rät denn dein behandelnder Arzt?? Wäre der nicht der Fachmann?

Angela
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Re: Linsenimplantation bei Erwachsenen

Beitrag von Angela » Dienstag 13. August 2013, 07:37

Hallochen,

ich habe meine Linsen mit 23 bekommen. Allerdings gab es bei mir keinerlei Probleme. Ich hatte auch die KL gut vertragen.

Bei mir hat alles super geklappt.

Aber ich denke auch, dass das besser Fachleute beurteilen sollten. Es ist ja wirklich wichtig, dass diese Sehleistung erhaltne bleibt.

LG

Angela

perazzina
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Re: Linsenimplantation bei Erwachsenen

Beitrag von perazzina » Montag 10. Februar 2014, 20:40

ich wurde im August 1985 operiert, und bekam ein Linse eingepflanzt ins Auge. Seit 2002 bin ich am linken Auge vollkommen Blind :(

mama2012
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Re: Linsenimplantation bei Erwachsenen

Beitrag von mama2012 » Montag 10. Februar 2014, 21:38

Hallo Irmi,
herzlich Willkommen hier im Forum! Magst du etwas genauer von deiner Situation schreiben?

glupsch
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Re: Linsenimplantation bei Erwachsenen

Beitrag von glupsch » Dienstag 11. Februar 2014, 10:28

Hallo Irmi, willkommen :)
Magst Du ein bisschen mehr erzaehlen, wie Deine Geschichte lief und wie es zu der Erblindung kam?
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
- Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz

perazzina
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Re: Linsenimplantation bei Erwachsenen

Beitrag von perazzina » Dienstag 25. Februar 2014, 12:23

Es ist verdammt viel Text dass ich hier unten geschrieben habe, nur mal als Vorwarnung.

Danke dass es euch gibt! Wenn schon in Österreich nichts zu finden ist, dann wenigstens bei unseren Nachbarn.






Also bei mir wurde der angeborene graue Star erst ein 3/4 Jahr nach meiner Geburt entdeckt. Ich bin 1984 in Österreich geboren. Eine Nachbarin von uns hatte etwas am Auge erkannt dass sich vom guten rechten Auge unterschieden hat.Die Ärzte machten meinen Eltern Vorwürfe warum man das bei der Geburt nicht erkannt hat.

Wie denn auch?Meine Eltern sind ja auch keine Ärzte. Und wenn sie im Krankenhaus wo ich zur Welt gekommen nichts bemerkt haben, geht man ja davon aus dass alles in Ordnung ist.

Tja August 1985 wurde dann operiert. Und ich bekam ein Implantat oder was auch immer das ist. Laut meinen Eltern war ich anscheinend eine von den ersten Kleinkindern in Österreich bei der so eine OP durchgeführt wurde. Und ich hab auch bei euch im Forum schon herausgelesen dass anscheinend in Deutschland Kinder in meinem Alter nicht operiert wurden und die jetzt auch noch etwas sehen können. Maaahhh ..... das wird bei mir wohl ein ewiger Traum bleiben :( :( :( . Die Ärzte sagten auch zu meinen Eltern sie sollen froh sein dass sie die OP gemacht haben, dann kann ihre Tochter ihnen nicht den Vorwurf machen dass sie nichts unternommen haben.

Ich habe auch von klein an viele Probleme mit meinen Eltern. Ich war insgesamt 5 x stationär in Behandlung bis kurz vor dem Kindergarten. ( Das weiß ich seit 3 Wochen weil ich telefonisch um meine Patientenakte nachgefragt habe, die ich dann auch schriftlich eingebracht hab)Mein rechtes gutes Auge war auch immer verklebt damit das linke Auge trainiert wird um gut zu sehen. Aber ich sah fast nichts was mir meine Eltern erzählten. Ich war auch permanent alleine im Krankenhaus. Meine Eltern hatten mich nicht besucht. Wir haben eine Landwirtschaft, meine Eltern waren damals noch sehr jung. Das nächste war auch mein Vater war Bürgermeister in unserer Gemeinde. Die vielen Krankenhausaufentalte die ich völlig alleine verbrachte hatten sich seelisch sehr schlecht auf mich ausgewirkt. Ich hatte auch einen Sprachfehler. Ich war in jeglicher Hinsicht sehr schnell beleidigt, fühlte mich immer benachteiligt. Meine Eltern beschimpften mich oft weil ich immer schreie usw...... und ich wurde immer unter Druck gesetzt dass ich wenn ich unter fremden Leuten bin mich nicht so verhalten darf. Deswegen war ich auch im Kindergarten und in der Schule sehr schüchtern und erschrocken. Dagegen hatten wir daheim sehr sehr viel gestritten, und sie hatten mir immer Vorwürfe gemacht warum sie nur mit mir immer Probleme hatten und mit meinen anderen 4 Geschwistern nicht. Ich fühlte mich lange als Ausenseiter in der Familie und vor allem auch in der Schule. und ich hatte damals nie gewusst warum sie ausgerechnet nur zu mir so sind. Da dachte ich nicht daran dass das auf die OP zurückzuführen ist, das ich so bin wie ich bin.

Die Volks- und Hauptschulzeit war auch noch eine schreckliche Zeit für mich. Weil meine Eltern auch nicht viel Geld hatten mein Vater Bürgermeister ist und wir "2.klassig" in der Gesellschaft optisch auftreten seis keine schöne Kleidung altes Auto usw.... wurde ich auch sehr viel ausgelacht in der Schulzeit. Mir wurde eine Spritze voll mit Spucke ins Ohr gespritzt, dass ich eine Woche lang nichts hörte, ich wurde ausgelacht, weil ich in der Schulzeit eine Schulpsychoterapeutin brauchte weil die Lehrer schon bemerkten dass ich mich nicht integrieren kann. Sie meinten es ja gut, aber es wurde noch schlimmer."Irmgard braucht einen Psychiater" bla bla das alles konnte ich mir in der Schule anhören.

Erst als ich eine Lehre begann und selber Geld verdiente und ich zu neuen Leuten kam die ich nicht alle Tage gesehen hatte so wie in der Schule oder daheim, ging es mir von der Psyche an viel viel besser. Die Probleme mit den Eltern wurden zwar ein bisschen weniger, aber sind bis heute noch nicht ganz überwunden. Ich hab auch sehr viele Probleme mit den Männern, wurde sehr oft verlassen. Immer aus kuriosen Gründen. Der eine machte nach 4 Jahren per sms schluss, der andere nach 2 Jahren weil ich nicht gut verdiene.....

Ich mache meinen Eltern ihnen nicht den Vorwurf dass sie mich nicht besucht hatten im Krankenhaus weil sie wahrscheinlich nicht zu mir durften. Nur was ich mit ihnen vor kurzem besprochen habe war, dass ich mich von meinen Eltern niemehr wieder beschimpfen lasse weil ich laut bin usw... dass ich von ihnen mehr Aufmerksamkeit erwartet hätte. Und dass sie verstehen sollen warum ich anders bin als die anderen. Ich hatte immer nach Mama und Papa gerufen im Krankenhaus, an das kann ich mich immer erinnern.

Bei meinem letzten Krankenhausaufenthalt 1988 kann ich mich erinnern als meine Eltern mir Kindermilchschnitte gegeben haben und Bananen, und sind gegangen. Ich weiß dass ich permanent geweint und geschrien habe im Krankenhaus. Da war ich 4. Ich kann mich auch noch an die Narkose erinnern die ich erhilt. Die haben sie mir noch herunter gegeben und wir sind in einem Nebenraum gegangen wo ein Adventkranz stand. Draussen hat es geschneit.

Mir wird erst jetzt so richtig klar was so war in den letzten Jahren und warum. Je mehr ich darüber nachdenke umso mehr habe ich den innigsten Wunsch bzw. das Bedürfnis die Patientenakte zu sehen. Ich weiß nicht warum ich da in den letzten Jahren schon darauf gekommen bin. Und ich werde schön langsam das Gefühl nicht los dass ich ein Versuchskaninchen war und meine Eltern von den Ärzten eine falsche Information erhielten.

Als ich den Führerschein machte, musste ich auch eine Augenuntersuchung machen. Das war 2002. Und von dem Zeitpunkt an wurde ich am linken Auge als blind eingestuft. Mein Augenarzt hat mir aber nicht gesagt dass ich eigentlich eine Sehbehinderung habe und mir das berechnen lassen kann wieviel % Grad der Behinderung das ist. Meine Eltern haben sich damals als ich noch ein Kind war auch nicht wirklich darüber informiert. Erst als ich meinen Lohnsteuerausgleich 2007 zum ersten mal erledigen wollte machte mich die Arbeiterkammer aufmerksam dass ich da etwas unternehmen soll, weil ich steuerlich etwas holen kann und ich ja eine Behinderung habe. Das tat ich dann auch beim Bundessozialamt. Und nach 2 jährigen Schriftverkehr habe ich das Schreiben bekommen dass ich rückwirkend seit 2002 30% Grad der Behinderung habe.

Seit 2005 wurde mein linkes Auge mit der Zeit immer trüber. Früher sah mein Auge aus wie eine Katze, das rechte Auge ist grün das linke Auge war braun mit einer spitzen Pupille. Jetzt ist es völlig weiss angetrübt. Von der Farbe sieht man nichts mehr. Hätte ich das in der Schulzeit gehabt, möchte ich jetzt nicht wissen in welcher psychischen Verfassung ich jetzt wäre. Ich war auch im AKH in Wien, und die sagten zu mir das einzige was man machen kann ist, es zu amputieren damit ich ein Kunstauge habe. Das kommt nicht in Frage für mich. Ich bin mit dem Auge zur Welt gekommen und so werde ich auch sterben. Egal wie weiß die Farbe an der Pupille ist.

Mit der Zeit hab ich aber immer mehr Probleme. Ich kann seit ca 3 Jahren nicht mehr alle Brillen aufsetzen. Meine Wimpern am operierten Auge stoßen beim Brillenglas an. Und muss meine Brille teilweise wie eine Lesebrille tragen. Mein Augenarzt hätte sich auch dafür eingesetzt dass ich von der Krankenkasse Unterstützung bekomme damit ich für Kontaktlinsen einen Zuschuss bekomme weil ich die im Zuge meiner Sehbehinderung brauche und ich Probleme mit den Brillen hab.

So und das ist jetzt mein Hauptproblem, für den Führerschein bin ich zuviel behindert und muss alle 5 Jahre einen Sehtest absolvieren, und für die Krankenkasse bin ich zuwenig behindert um einen Zuschuss zu bekommen damit ich Kontaktlinsen bezahlt bekomme.

Ich habe auch vor eine Therapie zu machen um das was ich hier im Text beschrieben habe, was in meiner Kindheit war, gebrochene Beziehungen ....... zu verarbeiten.

Ich weiß ich habe jetzt verdammt viel Text geschrieben, ich könnte noch viel länger schreiben, aber ich hör jetzt auf.


Was mich am allermeisten traurig macht ist, dass es in Österreich noch keine Selbsthilfegruppe gibt, bzw. vom Blinden - und Sehbehindertenverband der angeborene Graue Star nicht mal erwähnt wird auf deren Homepage, und man bekommt auch keine Informationen darüber, weil es in Österreich sehr sehr wenige Patienten gibt die dieses Problem haben.

Ich bin echt froh dass es eure Seite gibt. Ich muss mich noch durch den ganzen Themen durcharbeiten.


Seit kurzem bin ich mit der Patientenanwaltschaft im Kontakt, und mit dem Krankenhaus wo ich in Behandlung war. Ich warte seit 4 Wochen auf meine Patientenakte. Am Telefon sagten sie ich bekomme sie eine Woche nach schriftlicher Anforderung. Tja und ich warte noch immer. Und ich glaube dass sie im KH schon bemerken dass hier etwas nicht gestimmt hat mit der OP. Weil ich immer noch auf das Schriftstück warte.
Zuletzt geändert von perazzina am Donnerstag 27. Februar 2014, 10:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Linsenimplantation bei Erwachsenen

Beitrag von glupsch » Dienstag 25. Februar 2014, 13:32

Puh, Deine Geschichte ist ganz schoen heavy, die muss ich erstmal sacken lassen :( Ich hoffe sehr, dass Dir eine Therapie helfen kann, das alles zu verarbeiten.

Dass Du 1985 schon ein Implantat bekommen hast, macht mich sprachlos - bei mir hiess es 1982 noch, dass man das nur bei Senioren macht, weil es mit der Zeit zu einer Abstossungsreaktion kommt, die ueber kurz oder lang zum Erblinden fuehrt.
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Re: Linsenimplantation bei Erwachsenen

Beitrag von perazzina » Mittwoch 26. Februar 2014, 08:24

Danke :) Ja das hat mich auch schockiert dass andere kein Implantat bekamen und noch sehen. Ich hab gottseidank so keine Probleme mit Implantat, keine Schmerzen beim linken Auge. Ich kann nur leider nichts mehr sehen. Und ich finde auch keinen im Bekanntenkreis der weiß ob er jemanden auch kennt der einen angeborenen grauen Star hat. Das einzige was eher noch helfen kann ist Facebook.

Was ich noch vergaß zu erwähnen. Ich hatte auch geschielt am linken Auge da wurde ich 1998 operiert. Aber diese OP hatte ich gewollt da war ich 14.

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Re: Linsenimplantation bei Erwachsenen

Beitrag von glupsch » Mittwoch 26. Februar 2014, 09:51

Ja, ich wurde damals auf beiden Augen operiert, als ich 6 Monate alt war, und es wurden keine Implantante eingesetzt. Da ich so, also mit Kontaktlinsen, sehr gut zurecht komme, habe ich es auch spaeter nie machen lassen, auch wenn das heutzutage anscheinend ein Routineeingriff ist. Die Sorge, dass doch irgendwas schiefgehen koennte, schreckt mich einfach ab.

Ich sehe gottseidank, aber normalsichtig bin ich auch nicht. Und bei einseitigem Katarakt ist die Sehentwicklung auf dem betroffenen Auge ja oft noch schlechter. Auch wenn die Vermutung irgendwie naheliegt, muss es nicht sein, dass die Erblindung bei Dir eine Folge des Implantats war. Da koennen auch andere Gruende dahinterstecken. Du hast ja von Anfang an auf dem Auge schlecht gesehen. Und genauso wenig solltest Du davon ausgehen, dass die Aerzte es verpfuscht haben, solang Du das nicht definitiv weisst. Vielleicht haben sie ihr bestmoeglichstes gegeben und es hat einfach nicht sein sollen? Oder man wusste es damals einfach nicht besser? Dass Du die Patientenakte angefordert hast, finde ich gut - ich hoffe, sie kann da ein bisschen mehr Licht ins Dunkel bringen.

Und Deine Eltern, hm. So sehr ich verstehen kann, wie Du unter dem schlechten Verhaeltnis gelitten hast, so sicher bin ich mir auch, dass sie es immer nur gut gemeint haben und mit der ganzen Sache einfach ueberfordert waren. Meine Mutter konnte sich als Hausfrau recht gut um mich kuemmern, aber haette sie das auch geschafft, wenn nebenbei ein Hof zu bewirtschaften gewesen waere? Das stell ich mir nicht leicht vor, und auch als Eltern wird man leider oft ziemlich allein gelassen.

Genaueres ueber mich und meine Geschichte kannst Du in meinem Thread nachlesen, wenn es Dich interessiert: http://www.angeborener-grauer-star.de/f ... f=6&t=1431
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Re: Linsenimplantation bei Erwachsenen

Beitrag von perazzina » Mittwoch 26. Februar 2014, 10:07

Das freut mich auch dass du noch etwas sehen kannst. :D Deine Geschichte schau ich mir gleich an!


Genau das möchte ich herausfinden, ob es ein Pfusch war. Ich habe eher schon das Gefühl dass dies der Fall ist, seit ich lese dass andere NICHT mit einem Jahr eine Linse bekamen. Und meine Eltern waren ja unerfahren, und ich mache ihnen ja nicht den Vorwurf. Aber wenn einem so etwas passiert, ist das Vertrauen schön langsam nicht mehr vorhanden bei den Ärzten.

Leider weiß ich nie wieviel ich vor der OP gesehen hätte. Ich war ja ein knappes Jahr alt als man den grauen Star bemerkt hat.
Ich kann mich nur ein bisschen erinnern im Kiga. dass ich wenn ich das rechte Auge zuhielt, ein paar Umrisse gesehen habe. Und danach lange Zeit hell und dunkel. Und seit 2002 ist es finster. Aber das Auge bewegt sich mit mit dem anderen wenn ich nach links oder rechts schaue.

edit.
Umso mehr ich jetzt noch nachdenke kommen noch mehr Erinnerungen hoch was früher war. Ich hab das echt einige Jahre verdrängt. Deswegen bin ich auch schon so gespannt auf die Patientenakte.

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Re: Linsenimplantation bei Erwachsenen

Beitrag von perazzina » Mittwoch 26. Februar 2014, 10:30

Ein Foto
Dateianhänge
IMG_67481 - Kopie.jpg
So hier ein Foto falls Interesse besteht. Das bin ich und so sehe ich aus als Erwachsene der als kleines Kind eine Linse eingepflanzt wurde ins Auge mit einem Jahr.
IMG_67481 - Kopie.jpg (104.62 KiB) 10675 mal betrachtet

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Re: Linsenimplantation bei Erwachsenen

Beitrag von glupsch » Mittwoch 26. Februar 2014, 11:30

Hui, was fuer ein huebsches Gesicht! :)
Das getruebte Auge sieht man ja leider schon recht deutlich - koennte man das durch das Tragen einer farbigen Kontaktlinse vielleicht ein wenig kaschieren?
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Re: Linsenimplantation bei Erwachsenen

Beitrag von merin » Mittwoch 26. Februar 2014, 17:43

Liebe Irmi,

mich berührt Deine Geschichte sehr und ich möchte Dir raten, dir psychotherapeutische Hilfe zu suchen. Ich habe nicht ganz verstanden, was medizinisch mit Deinem Auge los ist und warum Du nichts siehst oder diese weiße Trübung zu sehen ist. Sie ist ja wirklich sehr auffällig und ich kann mir vorstellen, dass Dich das belastet.
Was ich zu Bedenken geben möchte ist, dass dies hier ein öffentliches Forum ist, in dem alle mitlesen können. Du hast hier Deinen Klarnamen, Dein Geburtsdatum und Dein Foto hochgeladen mit Deiner Leidensgeschichte. Ich finde, Du solltest erwägen, Dich besser zu schützen und das Foto wieder rauszunehmen und die Daten so vage zu halten, dass Du nicht eindeutig erkennbar bist.

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Re: Linsenimplantation bei Erwachsenen

Beitrag von glupsch » Mittwoch 26. Februar 2014, 19:49

merin hat geschrieben:Was ich zu Bedenken geben möchte ist, dass dies hier ein öffentliches Forum ist, in dem alle mitlesen können. Du hast hier Deinen Klarnamen, Dein Geburtsdatum und Dein Foto hochgeladen mit Deiner Leidensgeschichte. Ich finde, Du solltest erwägen, Dich besser zu schützen und das Foto wieder rauszunehmen und die Daten so vage zu halten, dass Du nicht eindeutig erkennbar bist.
Ja, das stimmt. Prinzipiell steht zwar in der Geschichte nichts drin, was Dir peinlich sein muesste, also brauchst Du Dich eigentlich auch nicht zu verstecken. Aber stell Dir mal vor, ein aktueller oder zukuenftiger Arbeitgeber liest hier ueber die Probleme mit Deinen Eltern, Deine daraus resultierenden psychischen Probleme usw. Das kann gewaltig nach hinten losgehen.
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
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