Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

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Re: Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

Beitrag von glupsch » Mittwoch 26. September 2012, 04:02

Mit der Gleitsichtbrille gibt es nach wie vor keinerlei Probleme, da habe ich also wirklich die fuer mich richtige Wahl getroffen :)

Dafuer eine kleine Anekdote: Nachdem heute zum wiederholten Male unter den Kollegen das Thema aufkam, ich solle mir doch unbedingt in der Schweiz ein Auto kaufen, konnte ich es mir nicht verkneifen zu erzaehlen, dass es bei mir leider schon am Fuehrerschein scheitert. Das konnten sie mir dann erstmal ueberhaupt nicht glauben (Wie, Du siehst nicht genug, Du hast doch eine Brille?)... Einerseits erschreckend, dass selbst hochgebildeten Leuten nicht klar ist, dass es Sehfehler gibt, die man nicht korrigieren kann - erst als ich meinen angeb. Katarakt erwaehnt hab, war Ruhe ;) -, andererseits freut es mich aber auch, dass hier offensichtlich drei Jahre lang keinem aufgefallen ist, dass meine Augen nicht ganz fit sind :mrgreen:
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
- Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz

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Re: Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

Beitrag von glupsch » Mittwoch 3. Oktober 2012, 13:35

Viele Gruesse aus meiner neuen Heimat Genf! Ich bin noch mitten in der Umzugs-Buerokratie, deshalb nur kurz:
Mein Problem mit dem Fuehrerschein hat sich geloest! :mrgreen: Es gibt naemlich eine auf mich zutreffende Sonderregelung, nach der der auslaendische Fuehrerschein auch nach Ablauf der Jahresfrist gueltig bleibt.
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Re: Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

Beitrag von Angela » Mittwoch 3. Oktober 2012, 15:27

Na - das ist ja toll.... :-D

Noch viel Spaß beim Rest-Umzug....

LG

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Re: Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

Beitrag von glupsch » Samstag 9. Februar 2013, 23:02

Inzwischen hab ich mich ganz gut hier eingelebt, war heute auch mal in Chamonix beim Skifahren :mrgreen:

Die ganze Aufregung mit dem schweizer Fuehrerschein war letztlich voellig fuer die Katz. Nicht nur dass mein deutscher weiterhin seine Gueltigkeit behaelt - ich fahr hier ueberhaupt nicht Auto! Eines kaufen hatte ich von Anfang an nicht vor, und selbst von Car Sharing hab ich sehr schnell Abstand genommen, als ich die Parkplatzsituation hier gesehen hab. Ne danke, da nehm ich lieber die Tram :roll:

Anfang Dezember war ich bei der betriebsaerztlichen Untersuchung zur Einstellungsuntersuchung. Da war natuerlich auch ein Sehtest dabei, so ein bloeder Kasten, wo man in ein Lichtfeld schauen soll, in dem Buchstaben stehen. Fuer Normalsichtige sicher kein Problem, nur mit meinem Nystagmus war das absolut nicht machbar. Nach einigem auf-sie-Einreden hat die Arzthelferin, die den Test gemacht hat, dann immerhin begriffen, wo das Problem liegt.

Beim darauffolgenden Arztgespraech waren die Augen dann natuerlich das Hauptthema, Resultat war dann die Empfehlung fuer einen extragrossen Bildschirm... Klar haette ich das schon frueher bei meinem Chef anmelden koennen, bin aber leider ueberhaupt nicht gut drin, nach "Extrawuerschten" zu fragen, auch wenn ich weiss, dass sie mir eigentlich zustehen. Naja, so kriegte er es halt offiziell vom Betriebsarzt.

Mein Chef hat das dann auch gleich an die IT-Betreuung weitergegeben, dort habe ich auch nochmal eroertert, was ich denn genau brauch. Das war Mitte Dezember. Den neuen Bildschirm hab ich immer noch nicht, auf Nachfragen werd ich nur vertroestet. Manchmal nervt's gewaltig, den Bittsteller spielen zu muessen!
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Re: Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

Beitrag von merin » Sonntag 10. Februar 2013, 17:40

Ja, das kann ich verstehen, dass das blöd ist. Zumal es Dir ja zusteht.

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Re: Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

Beitrag von glupsch » Donnerstag 21. Februar 2013, 21:25

Grmpf, ich glaub langsam, das mit dem Bildschirm wird eine unendliche Geschichte :roll: Nach zwei Monaten (!) hat unsere Computer-Betreuerin heute einen gebracht, mitsamt dem gewuenschten Schwenkarm. Letzteren brauch ich, um den Bildschirm in eine gleitsichtbrillentaugliche Position zu kriegen (tiefer und staerker geneigt als normal - in etwa so: http://www.ifado.de/vision/wohin_mit_bi ... ef-nah.jpg ).

Dummerweise hat da anscheinend irgendwer (ich hab so meinen Verdacht, wer's war) gepennt, so dass ich statt des deutlich und mehrfach verlangten 27"-Monitor nur einen 24er bekommen habe. Habe mich natuerlich gleich beschwert und hoffe, dass da bald fuer Ersatz gesorgt wird.

Zweites Problem: Unsere Uralt-Metall-Schreibtische sind nicht Schwenkarm-kompatibel, weil man den da nicht festschrauben kann. Zum Glueck wurde ebenfalls schon im Dezember der Kauf neuer Bueromoebel angekuendigt, dann mit ordentlichen Holztischen. Da habe ich heute auch gleich noch Druck gemacht, dass der neue Tisch eilig ist (und warum) - da stiess ich zumindest auf sehr offene Ohren und gehe davon aus, dass der Tisch deutlich schneller da ist als der 27"-Bildschirm...
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Re: Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

Beitrag von merin » Freitag 22. Februar 2013, 15:42

Oh weh, das für ein Kampf....

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Re: Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

Beitrag von glupsch » Freitag 22. Februar 2013, 16:07

Ja, leider - aber es kommt Bewegung rein. Angeblich gibt's schon naechste Woche die neuen Moebel, und zwecks Monitor wurde ich vorhin gefragt, ob der XY (will ja keine Werbung machen, aber ist anscheinend ein sehr gutes Modell...) in Ordnung ist :D
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Re: Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

Beitrag von merin » Samstag 23. Februar 2013, 13:46

Ich drück Dir die Daumen!

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Re: Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

Beitrag von glupsch » Donnerstag 7. März 2013, 15:23

merin hat geschrieben:Ich drück Dir die Daumen!
Dankeschoen! :D Und es hat geklappt, inzwischen habe ich sowohl neue Bueromoebel als auch einen niegelnagelneuen 27" Monitor mit Schwenkarm 8) Da macht die Arbeit gleich noch mehr Freude.
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Re: Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

Beitrag von merin » Freitag 8. März 2013, 10:53

Ach, schön! :D

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Re: Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

Beitrag von glupsch » Dienstag 26. November 2013, 10:29

So, ich mache Ernst: Habe heute frueh Termine zum neu-Vermessen meiner Starbrille sowie meiner Kontaktlinsen gemacht - Heimaturlaub ist ja immer eine gute Gelegenheit fuer sowas :) Und Zeit ist es dafuer eigentlich sowieso schon lang.
Wenn ich jetzt noch kapieren wuerde, wie ich meine Versicherung dazu bringe, mir davon einen moeglichst grossen Anteil zu bezahlen... :roll:
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Re: Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

Beitrag von mama2012 » Dienstag 26. November 2013, 14:38

Hallo glupsch,

welche Versicherung meinst du? Brillenversicherung oder Krankenversicherung?

Wo läßt du die Vermessung machen, an der Klinik, wo du seit Kindheit in Behandlung bist?

Ich drück die Daumen, dass die Kosten überschaubar bleiben

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Re: Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

Beitrag von glupsch » Dienstag 26. November 2013, 15:05

mama2012 hat geschrieben:welche Versicherung meinst du? Brillenversicherung oder Krankenversicherung?
Meine Krankenversicherung. Allerdings ist das eine spezielle Versicherung, die nur Leute haben, die den gleichen Arbeitgeber haben wie ich. Details helfen hier also wohl keinem weiter - es sei denn, Ihr wollt wissen, wo Ihr Euch bewerben muesst :wink:
Jedenfalls hab ich aus den Versicherungsbedingungen rausgelesen, dass es einen Zuschuss gibt, der aber im Normalfall auf 500 Franken im Jahr gedeckelt ist. Es gibt aber die Moeglichkeit, eine Ausnahme von dieser Deckelung zu beantragen - nur hab ich noch nicht raus, wie ich das am geschicktesten anstelle, damit sie die Ausnahme gewaehren...
mama2012 hat geschrieben:Wo läßt du die Vermessung machen, an der Klinik, wo du seit Kindheit in Behandlung bist?
Bei meinem Stammoptiker in Muenchen, das sind absolute Spezialisten. Arbeiten auch mit der Muenchner Augenklinik zusammen.
mama2012 hat geschrieben:Ich drück die Daumen, dass die Kosten überschaubar bleiben
Danke :) Bankrott gehen werd ich daran schon nicht, aber trotzdem freu ich mich natuerlich ueber jeden Euro, den ich nicht selbst zahlen muss.
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Re: Meine Geschichte - und ein paar offene Fragen

Beitrag von glupsch » Donnerstag 12. Dezember 2013, 09:48

Gestern war ich beim Optiker, um meine Starbrille neu machen zu lassen. Die Werte sind jetzt fast 3 Dioptrien kleiner als vor 16 Jahren (ja, so alt war die alte Brille! :oops: ), so dass ich jetzt
rechts +13,0
links +12,0
habe. Dazu noch je eine +3,0-Addition fuer die Naehe. Nachdem es preislich kaum einen Unterschied macht und ich mit Gleitsicht gute Erfahrungen gemacht habe, habe ich jetzt also auch bei der Starbrille Gleitsichtglaeser bestellt. Der angenehme Nebeneffekt ist, dass es die mit hochbrechendem Kunststoff gibt (n=1,74), waehrend es die Bifokalglaeser nur mit n=1,5-Kunststoff gibt. Alles zusammen macht Hoffnung, dass die Brille diesmal ein wenig duenner wird.

Preislich sind es 125€ fuer die Fassung, 335€ je Glas (Gleitsicht, n=1,74 Kunststoff, entspiegelt und gehaertet) - insgesamt also 795€.

Am Freitag sind dann die Kontaktlinsen dran, damit ich das Geldausgeben nicht verlerne :wink:
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