angeborener grauen star op chancen

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electra
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angeborener grauen star op chancen

Beitrag von electra » Freitag 10. Dezember 2010, 19:25

hallo,

ich bin 24 jahre alt und 1986 geboren,habe seit meiner geburt den grauen star am linken auge, damals wurde meinen Eltern gesagt dass eine op nicht in frage kommen würde,da mein auge im wachstum ist und man müsse warten bis dass auge ausgewachsen ist. Wir waren bei verschiedenen Ärzten auch im Ausland und überall bekamm ich die selbe info.

ich sehe zwar viel.aber alles verschwommen kann form und frabe erkennen.aber z.b dass gesicht nicht.

Also bünzte ich kontaktlinsen und augenklappen in meiner kindheit. hatte 2 schiel Ops, da es immer nur minimal war,.aber mich gestört hat.

NUn sollte man annehmen ich wäre ausgewachsen und man konne etwas tun, einsetzen von kunstlinsen, dann bekamm ich total andere infomartionen und bin geschockt. >Traurig ..die ärzte meinen man hätte dies in der kindheit machen sollen, da jetzt mein gerhin dass auge abgeschaltet hat und man kein besseres sehen mehr erzielen kann.

Dass verwunder mich zu sehr,. und mich würde es gerne intresseren ob auch andere menschen solche erfahrungen gemacht haben,. war des damals anderst, und hat sich die medzien einfach mit den jahren geändert und verbessert ?

//mich belastet dass ganze sehr, vorallem auch dass mein auge keinen halt hat wenn ich übermüdet bin und es zum schielen kommt. zwar nicht ganz so schlimm,aber es fällt auf !! werde demnächst wieder eine schiel-op machen da die letzte vor 7 jahren war. es ist nicht leicht als junges-mädchen.so etwas zu haben...aber viel schlimmer finde ich dass man nichts mehr machen kann für dass auge :cry: :cry:[/list]

merin
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Beitrag von merin » Montag 13. Dezember 2010, 14:45

Hallo Electra,

Du kannst hier ja schon eine Menge lesen und wirst merken, dass unsere Kinder fast alle sehr früh operiert wurden. Meine Tochter war infolge des Stars fast erblindet und ist mit 12 bzw. 13 Wochen operiert worden. Wenn der Star so stark ist, dass er das Sehen stark beeinträchtigt muss er früh operiert werden, weil nur dann das Sehhirn guten Input hat und das Sehen sich entwickelt.
Du findest hier im Forum aber auch Berichte, wo ein einseitiger Star nur gering entwickelt war und lange beobachtet wurde. Es kam dann erst später oder nie zu einer OP.
Das heißt für Dich: Wenn Dein Star immer schon stark war und keine OP statt fand, dann ist es wahrscheinlich (für mich als Laie), dass die Sehleistung deines kranken Auges sich kaum wird verbessern lassen. Wenn es jedoch so ist, dass der Star im Laufe Deines Lebens schlimmer geworden ist, dann würde das Sehen im Hirn funktionieren. Und dann könnte eine OP jetzt Vorteile bringen.
Ich weiß nicht, inwiefern Ärzte das untersuchen können woran eien schlechte Sehleistung liegt. Wie viel siehst Du denn auf dem linken Auge?

Zur OP und Wachstum: Die OP kann bei Babys stattfinden. Was jedoch schwierig ist, ist die Implantation der Kunstlinse, die eigene wird ja entfernt. Deshalb ist es bei fast alles jungen Kindern so, dass sie zunächst mit Brille und/oder Kontaktlinsen versorgt werden und ohne eigene Linsen leben. Später kann man dann implantieren.

Ich würde Dir auch raten, Dich an eine Beratungsstelle oder Selbsthilfegruppe für Sehbinderte zu wenden. Die werden Dir eher sagen können, wer in Deiner Region weiter weiß.

Sandanella
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Gehirnleistung

Beitrag von Sandanella » Sonntag 29. Mai 2011, 11:48

Hallo Electra,

beschäftige mich derzeit mit der gleichen Problematik wie Du.
Bin 31 Jahre alt und habe auch angeborenen grauen Star. Es ist wohl in der Tat so dass, das Gehirn bei einer OP nicht mit ziehen kann, da es sich über all die Jahre deine Sehleistung auf seine Festplatte gespielt hat.
Es soll wohl laut meinem Augenarzt - welcher aber kein Fachmann auf dem Gebiet ist - eine Möglichkeit geben -welche bisher nur an Tieren getestet wurde- bei der man mit Laisertechnik Stück für Stück den grauen Star behandelt und so das Gehirn mit einbezieht. Genaue Informationen habe ich darüber noch nicht. Das soll laut meines Arztes in 3 bis 4 Jahren möglich sein.
Hat jemand darüber schon was gehört?

Habe eine relativ gute Sehleistung von ca 60% komme jetzt aber mit dieser Sehleistung auch an meine Grenzen, da sich meine Ansprüche auf Grund meiner Lebensentwicklung erhöht haben und ich so mit einer OP spekuliere die zumindest die Blendung nehmen würde. Allerdings ist man mal operiert gibt es keinen Weg zurück. Die Frage ist nun, will noch weitere Jahre auf die Wissenschaft warten oder soll ich mich mit einem kleinen Erfolg zufrieden geben. Auch weiss ich nicht in wie fern doch das Gehirn evtl in der Lage ist (sein könnte) sich an das neue Sehvermögen anzupassen. Es muss doch einen Spzialisten geben der sich mit dieser Problematik auskennt.

LG
Sandanella

Filou
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Re: angeborener grauen star op chancen

Beitrag von Filou » Mittwoch 3. Februar 2021, 18:48

Hallo Sandanella,

mich intetessiert sehr, was Du schreibst mit der stückwreisen Technik. Bist Du noch im Forum?

merin
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Re: angeborener grauen star op chancen

Beitrag von merin » Mittwoch 3. Februar 2021, 20:35

So ganz leuchtet mir dir Sache nicht ein. Mein Wissensstand ist der, dass sehr kleine Kinder nicht sehen lernen, wenn kein Augeninput kommt. Das ist, so mein Wissenstand als Laie, im späteren Leben anders. Sonst wäre es ja auch nicht möglich, dass ältere Menschen nach einer Star-Op wieder sehen lernen. Wahrscheinlich ist die Realität die, dass die Sache viele Zwischenstufen hat. Mir leuchtet nicht so recht ein, wieso es für das Gehirn einen Unterschied macht, ob das Sehen allmählich oder plötzlich besser wird. Und wozu es dabei Lasertechnik braucht. Ich mein: Wenn es besser wäre, allmählich besser zu sehen, dann könnte man ja auch richtig operieren und dann erstmal eine auf die richtige Art unpassende Brille oder Kontaktlinsen tragen und die allmählich verbessern. Das wäre doch schonender als mehrere OPs. Oder hab ich da einen Denkfehler?

Kim
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Re: angeborener grauen star op chancen

Beitrag von Kim » Donnerstag 4. Februar 2021, 23:52

Ich bin 53 Jahre alt und habe linksseitig eine angeborene Linsentrübung. Ich kann auf dem linken Auge nur Augenbewegungen wahrnehmen und hell und dunkel unterscheiden. Obwohl die Trübung bei mir schon früh festgestellt wurde und auch Abklebungen versucht wurden sowie im Alter von ca. 6 Jahren eine Schiel-OP durchgeführt wurde, wurde mir später gesagt, dass man im Erwachsenenalter nichts mehr machen könne. Das Auge habe schließlich nie gelernt zu sehen und sei schwachsichtig. Mir leuchtet ein, dass heute der medizinische Fortschritt soweit ist, dass man bereits bei kleinen Kindern eine Linsen-OP durchführt. Trotzdem gebe ich mich (noch) nicht lebenslang mit der einmal getroffenen Prognose, weiterhin einäugig durchs Leben zu gehen, hin und interessiere mich für noch so kleine Hoffnungsschimmer des beidäugigen Sehens. Hier wurden mal in 2011 die Tierversuche angesprochen. Weiß jemand, ob es schon weitere Erkenntnisse gibt? LG Kim

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