Einfühlsamer Augenarzt in Hamburg gesucht

Hier könnt Ihr Eure Erfahrungen mit Ärzten in den verschiedenen Ecken von Deutschland beschreiben. Wo gibt es Experten? Wen könnt Ihr empfehlen usw.

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TinaS
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Einfühlsamer Augenarzt in Hamburg gesucht

Beitrag von TinaS » Sonntag 8. November 2020, 10:16

Hallo liebe Leute,
Ich bin ganz neu hier und suche Hilfe für meinen Sohn Vincent. Er hat einen beidseitigen Katarakt congenital und ist kurzsichtig.
Er ist auch insgesamt entwicklungsverzögert mit Zerebralparese und autistischen Verhaltensweisen. Er wurde gerade 6 Jahre alt und hat mit 2 Jahren seine erste Brille bekommen. Die hat er eigentlich auch immer getragen bis sie vor einen Dreiviertel Jahr dann kaputt gegangen ist. Als die neue reparierte Brille zwei Wochen später wieder da war hat er sie nicht mehr aufgesetzt und seitdem hat er keine Brille getragen. Ich denke, dass die Brillenstärke einfsch nicht gepasst hat und er in diesen zwei Wochen gemerkt hat, dass es ohne (diese) Brille besser war.
Er kommt ganz gut zurecht und sein Sehen hat sich sehr verbessert aber es wird Zeit, dass er wieder eine Brille bekommt.
Mein Problem ist, dass wir bisher in Deutschland fast ausschließlich traumatische Erfahrungen mit Augenärzten gemacht haben ( Ausnahme Dr. Berger im UKE 2015).
Wir haben 4,5 Jahre in Belgien. Wir waren alle 4 Monate beim Augenarzt und es war nie ein Problem. Seine Augen konnten immer untersucht werden und die Ärztin war immer zufrieden mit seiner Mitarbeit. Und ich finde auch dass er alles immer sehr gut mitmacht im Rahmen seiner Möglichkeiten.
In Hamburg zurück habe ich gleich einen mir empfohlenen Augenarzt aufgesucht und 6 Monate später einen Termin bekommen. Vor dem Termin bin ich
hingegangen um von meinem Sohn zu erzählen und von unseren traumatischen Erfahrungen zu erzählen und um ein vertrauensvollen und umsichtigen Umgang mit meinem lieben Kind zu bitten.
Aber die Erfahrung war wieder sehr schlecht und der Arzt war nicht in der Lage meinen Sohn nett zu behandeln . Er meinte nach seinem verhör in seinem dunklen Zimmer dass mein Sohn nur unter Narkose untersucht werden kann und ich ihm die Zukunft verbauen würde. Ich bin nicht bis zum Schluss geblieben und wieder traumatisiert und wütend aus dem Zimmer gegangen.
Ich bin zugezogen und kenne hier kaum Leute und Ärzte.
Vincent ist sehr kooperativ wenn er weiss worum es geht. Er ist non verbal und wenn er mal verschreckt ist, dann dauert es eine Weile bis er sich wieder beruhigt. Ich kenne meinen Sohn sehr genau und er ist sehr interessiert und kooperativ... daher verstehe ich nicht warum das bisher so gelaufen ist. Die Ärzte bisher habe ich als Angsteinflössend erlebt und kann es Vincent eigentlich nicht verdenken.
Das war bisher wirklich Pech aber ich weiss natürlich dass es auch sehr nette und einfühlsame Ärzte gibt und so eiben suchen wir jetzt.
Vincent wurde auch schon einmal unter Narkose untersucht wo festgestellt wurde dass keine Op nötig ist.

Über Empfehlungen oder Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen! Wir wohnen in Hamburg Blankenese

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