Nachstar, Nachstar und kein Ende?

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Yvonne
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Nachstar, Nachstar und kein Ende?

Beitrag von Yvonne » Donnerstag 16. März 2006, 09:42

Hallo,
Florian wurde vor 3 Wochen am Nachstar operiert. Es wurde eine Fensterung gemacht und alles ist sonst gut gelaufen. :) Er hat auch gleich erzählt, daß er jetzt besser sieht.
Jetzt gestern der Schreck, die Fesnsterung hat sich geschlossen, also wieder Nachstar. :cry: Es scheint jedoch eine kleine Lücke in dem Verschluß zu geben, durch den er wenn er den Kopf dreht?! denn die sehkraft hat noch nicht allzusehr gelitten.
Also wieder in 3 Wochen kontrolle. Sollte die Sehkraft wieder auf alten Stand sein erneute OP. :?
Kennt jemand von Euch dieses Phänomen, wie oft kam das bei Euch vor?
Danke, für´s lesen. Ist schön das es Euch gibt.
LG Yvonne

Angela
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Angela

Beitrag von Angela » Donnerstag 16. März 2006, 09:49

Hallo,

das tut mir wirklich sehr leid. Ich kenne das zum Glück nicht, aber im Virchow sagte man uns einmal, dass bei anderen Kinder der Nachstar "andauernd" vorkäme. Es scheint also nicht so selten zu sein.

Das ist leider schon alles, was ich dazu beitragen kann. Es ist sicher ganz schön schwierig. Was hat man Euch denn gesagt, wie es kommt oder was es da für eine Prognose gibt?

Alles Gute und liebe Grüße

Angela

Yvonne
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Beitrag von Yvonne » Donnerstag 16. März 2006, 10:25

Hallo,
zur Prognose hat die OA gar nicht viel gesagt. :roll:
Nur, das es bei Kindern, wie Du auch schon geschrieben hast, wohl häufiger vorkommt und das der Graue Star bei Kindern wesentlich schwieriger zu Behandeln ist als bei Erwachsenen, bedingt durch Wachstum und elastischeres Gewebe.

Uns bleibt somit nichts anderes Übrig als zu reagieren. Jedoch jede Op birgt Risiken und ist eine seelische wie körperliche Belastung.
Da die Kinder an der Schleuse abgegeben werden, :evil: kann man bei der Einleitung der Narkose nicht dabei sein. Flo hat das, daß letzte Mal sehr geschockt. :?
Er hat gesagt das der "Picks" so weh getan hat (hat schlechte Venen und mußte 3 Mal gestochen werden) und nach der Mama geweint hat. :cry: Armer Kerl und doch sind die Kiddys so tapfer:
LG Yvonne

Angela
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Angela

Beitrag von Angela » Donnerstag 16. März 2006, 10:30

Ja, ich denke auch, dass das wirklich schlimm ist. Meine Kinder werden ja nun nach langer Zeit wieder operiert. Früher waren sie zu klein, um zu berichten. Jetzt mache ich mir aber auch Sorgen, dass sie das jetzt bewußter erleben und ganz schön schlimm dran sein werden. Damals waren sie ganz tapfer und auch schon ganz schön benommen. Das sie geweint hätten oder so, wurde mir nicht erzählt. Aber jetzt habe ich davor wirklich Bammel.

Liebe Grüße

Angela

Elli02
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Allein bei der Narkose

Beitrag von Elli02 » Sonntag 19. März 2006, 16:02

Hallo zusammen,
als unser Sohn mit 5 Mon. operiert wurde, wurde am Vortag Blut abgenommen und die Kanüle für die OP belassen, so dass der Piks nicht ohne das Beisein der Eltern ablief. Das könnte man ja am Tag der OP ja auch außerhalb des OP-Bereiches machen.
Bei der Narkose durfte ich leider nicht dabei sein, da der Narkose-Arzt dies ablehnte - bei der OP selbst durfte ich aber die ganze Zeit dabei sein.

Die Schwestern sagten mir, dass es bei Kindern mehr Tränen gibt, wenn die Eltern vor der Narkose im OP dabei sind - fragt sich nur, ob die Kinder dann wirklich weniger Kummer haben oder ihn einfach nur nicht zeigen, wenn sie mit Fremden allein sind...
Gruß, Michaela

biene

spritze

Beitrag von biene » Sonntag 19. März 2006, 20:23

hallo zusammen,
ich hab nur nen kleinen tip, was das pieksen bei der spritze anbelangt.
eine freundin von mir hat ihrer tochter vor der op erklärt, was für einen unterschied es macht, ob sie den arm beim einpieksen anspannt oder eben nicht. und zwar hat sie ihr ein stück käse (harten) und einen joghurt gegeben und gesagt, sie solle mal mit einer nadel in beides reinstechen.
als die kleine gemerkt hat, wieviel einfacher das bei dem weichen joghurt geklappt hat, konnte sie sich gut vorstellen, wieviel einfacher die ärzte das schaffen, wenn sie den arm nichtmehr so anspannt.
süsse idee, oder? und vor allem hat die kleine es daraufhin zum ersten mal geschafft, sich nicht so zu verkrampfen. hatte also kaum schmerzen beim einstich.
ausserdem ist es ein schönes ritual, wenn man schon tage vor dem eingriff dem kind immer wieder notfalltrofen (bachblueten) auf die stirn macht und eine geschichte dazu erzählt, wie beruhigend diese tropfen wirken.
das könnt ihr dann auch machen, kurz bevor ihr euren schatz an die ärzte übergeben müsst...die tropfen können ja bei ihnen bleiben :)
alles liebe und vielleicht konnte ich euch ein bisschen helfen. mehr als so einen beistand kann man ja leider meistens nicht sein. biene

Yvonne
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Beitrag von Yvonne » Dienstag 5. September 2006, 14:00

Hallo mal was erfreuliches!!!
Die letzte Untersuchung ergab - Zweite Nachstar Op absolut erfolgreich!!! :D :D Das auge ist vollkommen klar!! :D
Das andere hat sich nicht verschlechtert, also so schnell keine Op mehr. :D
Vielen Dank nochmal für Euren Zuspruch :D Das hat mir sehr geholfen.
LG Yvonne

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